Das Werk Schweizer Moderne – Hodlers Vermächtnis, reich illustriert mit farbigen Reproduktionen, bietet eine neue Perspektive auf die Westschweizer und die Schweizer Kunst an der Wende zum 20. Jahrhundert.
Ziel der Autoren ist es, den Einfluss der Malerei Ferdinand Hodlers (1853–1918) auf die Entwicklung der Schweizer Kunst zu untersuchen.
Der aus Bern stammende Künstler kam 1871 nach Genf und wurde zwanzig Jahre später zu einer zentralen Referenzfigur der Schweizer Kunstszene.
Vom Glanz dieses „Leuchtturms“ angezogen, folgten zahlreiche Künstler seinem Stil und seiner Weltsicht. Andere wiederum lehnten ihn entschieden ab. Wieder andere - beeinflusst vom Expressionismus, Divisionismus, Realismus oder der kubo-futuristischen Moderne jener Zeit - schlugen bewusst eigene künstlerische Wege ein.
Durch die Analyse des Hodler-Erbes ermöglicht dieses Buch einen umfassenden Überblick über die Schweizer Malerei von 1890 bis 1930. Künstler aus der ganzen Schweiz - darunter Cuno Amiet, Giovanni Giacometti, Félix Vallotton, Max Buri, Oskar Lüthy, Gustave Jeanneret, Eugène Burnand, Édouard Vallet, Ernst Geiger und Ludwig Kirchner - stehen im Zentrum, da sie sich sowohl mit hodlerschen Themen als auch mit der Modernität seines Werks auseinandersetzten.
Das Buch ist der offizielle Katalog der Ausstellung im Palais Lumière in Évian, vom 7. Februar bis 17. Mai 2026. Es ist auch in französischer Sprache erhältlich.
AUTOREN
Frédéric Elsig - Professor für
Kunstgeschichte und Museologie an der Universität Genf, Autor mehrerer Werke
zum Genfer Kulturerbe.
Christophe Flubacher - Kunsthistoriker, Ausstellungskurator und ehemaliger wissenschaftlicher Direktor der Fondation Pierre Arnaud.
Corinne Charles - Kunsthistorikerin, ehemals Lehrbeauftragte an der Universität Neuenburg, Spezialistin für die Neuenburger Malerei, Ausstellungskuratorin und Autorin mehrerer Publikationen.
Unter der Leitung von
Pierre‑Alain Crettenand







